(Aus diesem Abschnitt entstand später der Text zu     „The answer“)

 

Irgendwann am nächsten Vormittag bin ich dann mit schlimmem Kopfweh aufgewacht. Zuerst wusste ich gar nicht wo ich war, bis dann langsam Stück für Stück ein paar Erinnerungen an den vorigen Abend zurückkehrten. Beim Gedanken an meinen Ex-Freund stieg wieder Wut in mir hoch und mein Magen drehte sich um…

Ich nahm mir lange Zeit im Bad und nach und nach wurde mein Kopf wieder klarer.

„Besonders glorreich hast du deine neugewonnene Freiheit bisher nicht gestaltet“, dachte ich mir, und: “Wie soll nur Alles weitergehen?“. Dann muss ich wohl noch mal eingeschlafen sein.

Um die Mittagszeit wachte ich auf und sah mich nun zum ersten Mal bei Tageslicht in dem kleinen Zimmer um. Viel gab es da nicht: ein Bett, einen Nachttisch, ein Fenster und das kleine Bad in dem ich vorher geduscht hatte. Auf dem Nachttisch lag ein kleines Buch mit Sinnsprüchen. Ich schlug es auf und blätterte ziellos ein bisschen darin herum. Die Weisheiten des Dalai Lama. Ich musste an den Barkeeper denken und lächelte vor mich hin: „Es gibt doch noch anständige Menschen“. Ein paar der Gedanken in dem Buch gaben mir damals neuen Mut und Kraft. Ich dachte: „Die Zukunft liegt vor mir. Auf zu neuen Ufern!“.

 

 

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